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Methodischer Hintergrund
des Cell Cycle Profiling

Ausgehend von einer kleinen Tumorbiopsie (≥27mm³) 1 wird durch Homogenisierung ein Zelllysat zubereitet 2. Eine Hälfte des Lysats wird in einem speziellen Proteinchip, dem ImmobiChip, mit Hilfe von fluoreszenzmarkierten Antikörpern auf die Expressionsraten der CDKs hin analysiert 3.
Der zweite Teil des Lysats wird auf mit Antikörper beladene Minisäulen geladen 4. Die CDKs binden an die Antikörper und werden nach einigen Waschschritten mit einem enzym-spezifischen Substrat inkubiert. Durch die Phosphorylierung des Substrats mit fluoreszenzmarkierten Phosphatgruppen und dem Transfer des solchermaßen markierten Substrats auf den ImmobiChip werden die Aktivitätswerte der CDKs bestimmt 5.
Mit Hilfe einer einfach zu handhabenden Software werden aus den Expressions- und Aktivitätswerten die spezifischen Enzymaktivitäten der CDKs errechnet 6 und normalisiert gegen Hintergrundkorrektur und Kontrollen.
Mit Hilfe eines spezifischen Algorithmus erhält der Kliniker ein Klassifizierungsresultat des jeweiligen Tumors in Hoch-, Mittel- oder Niedrig-Risiko bezüglich seines Rezidivpotentials, bzw. eine Aussage über eine zu erwartende Chemosensitivität 7.

CELL CYCLE PROFILING - PROTOKOLL

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